Projektbeschreibung

1 Grammatiken und ihre Benutzer »
2 Zum Desiderat einer Grammatikbenutzungsforschung »
3 Wörterbuchbenutzungsforschung »
4 Fragebogenerhebung: handlungstheoretische Fundierung »

 

1 Grammatiken und ihre Benutzer

Während die Lexikographie zu einer etablierten linguistischen Wissenschaftsdisziplin geworden ist, kann von einer vergleichbaren Grammatikographie kaum die Rede sein. Zwar hatte die Grammatikschreibung in den vergangenen Jahrzehnten Hochkonjunktur, dies führte aber nicht zur Entwicklung einer Wissenschaftsdisziplin, die das Entstehen und Benutzen von Grammatiken untersucht. Eine Bewertung von Grammatiken erfolgt in der Regel nur im Rahmen der Grammatikforschung, in der häufig die Darstellung einzelner grammatischer Phänomene verglichen wird, was die Grundlage für Bewertungen bildet wie „das Phänomen X wird in Grammatik Y besser/adäquater/angemessener /ausführlicher etc. beschrieben als in Grammatik Z“. Bewertungen dieser Art beziehen sich aber stets auf einzelne grammatische Details, sodass daraus nur teilweise Schlussfolgerungen zur Einschätzung ganzer Grammatiken gezogen werden können.

Grammatiken werden geschrieben, um benutzt zu werden. Es gilt aber nicht der Umkehrschluss, dass Grammatiken benutzt werden, weil sie geschrieben werden. Folglich sollte sich die Grammatikschreibung an der Grammatikbenutzung orientieren. Eine solche Orientierung an der Grammatikbenutzung erfolgt, indem sich einzelne Grammatiken auf ausgewählte Benutzerzielgruppen ausrichten: Es gibt Grammatiken für den muttersprachlichen Deutschunterricht, für Deutsch als Fremdsprache, für den sprachlich interessierten Laien, für den Germanistikstudenten und es gibt Grammatiken von Wissenschaftlern für Wissenschaftler. Die Benutzerorientierung ist häufig auch der Grund für das Entstehen neuer Grammatiken: Vor allem im Bereich Deutsch als Fremdsprache entstehen immer wieder neue Grammatiken, seit die Verleger für sich entdeckt haben, dass man Grammatiken auf verschiedene Niveaustufen ausrichten kann, Übungsgrammatiken gern ergänzend zu Lehrwerken verwendet werden, etc. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass Grammatiken ihre anvisierte Benutzergruppe immer häufiger einschränken, sodass es kaum noch Grammatiken gibt, die den Anspruch erheben, den Interessen vieler, sehr unterschiedlicher Benutzergruppen gleichzeitig gerecht zu werden.

Ergibt sich aus einer intensiveren Ausrichtung auf verschiedene Benutzergruppen automatisch eine ideale Symbiose von Grammatik und Grammatikbenutzer? Ein ideales Verhältnis von Grammatikschreibung und Grammatikbenutzung setzt genaue Kenntnisse über die Grammatikbenutzung voraus. Nur durch gezielte Befragungen potentieller Grammatikbenutzer können wir mehr über die tatsächliche Grammatikbenutzung erfahren. Der Vater der Wörterbuchbenutzungsforschung, Herbert Ernst Wiegand, formuliert folgenden Grundgedanken: „Wenn man Kenntnisse, insbesondere empirische, über den Wörterbuchbenutzer und die Wörterbuchbenutzung hat, kann man den Nutzungswert zukünftiger Wörterbücher erhöhen.“ (Wiegand 1987: 179) Dieser Grundgedanke lässt sich 1:1 auf Grammatiken übertragen:

            Wenn man Kenntnisse, insbesondere empirische, über den Grammatikbenutzer und die
            Grammatikbenutzung hat, kann man den Nutzungswert zukünftiger Grammatiken erhöhen
.

Grammatikbenutzungsforschung wird hier zunächst am Beispiel der Dudengrammatik durchgeführt, weil diese

  • mit Abstand die auflagenstärkste Grammatik ist;
  • eine sehr breite Zielgruppe anspricht;
  • wahrscheinlich am ehesten auch im außeruniversitären Bereich verwendet wird.

2 Zum Desiderat einer Grammatikbenutzungsforschung

Mit der Annahme eines Desiderats einer Grammatikbenutzungsforschung folge ich Wolf Peter Klein:

            Soweit ich sehe, liegen leider weder gegenwarts- noch historisch orientierte
            Untersuchungen vor, die genauer analysieren würden, wie (einzelne) Grammatiken von             [den] Rezipientengruppen wahrgenommen wurden oder werden. (Klein 2004: 385)

Die Notwendigkeit einer Grammatikbenutzungsforschung besteht dann, wenn eine Diskrepanz zwischen den Konventionen der Grammatikschreibung einerseits und den Erwartungen der Grammatikbenutzer andererseits zu verzeichnen ist. Eine solche Diskrepanz liegt m. E. in Bezug auf den Deskriptivitätsanspruch der Grammatikschreiber und das Präskriptivitätsbedürfnis der Grammatikbenutzer vor.

Klein plädiert für eine mehrdimensionale Betrachtung des Begriffspaars ‚präskriptiv vs. deskriptiv':

            Eine gegebene Grammatik lässt sich zunächst danach befragen, ob ihr Autor bestimmte Ziele             verfolgt und ob sie von bestimmten Rezipienten auf eine gewisse Art und Weise gelesen wird.             In beiden Fällen ist mit der Intentionalität der beteiligten Personen zu rechnen. Was die             sprachliche Verwirklichung und die Konzeption der Grammatik angeht, ist darüber hinaus von             Belang, wie die jeweiligen Regularitäten im Text formuliert werden und in welcher Hinsicht aus             dem gesamten Universum der sprachlichen Daten eine Auswahl getroffen wird. Entsprechend             unterscheide ich:
            1. Autordimension
            2. Rezipientendimension
            3. Textdimension
            4. Datendimension (Klein 2004: 381)

Aus der Annahme mehrerer Dimensionen der Unterscheidung ‚präskriptiv vs. deskriptiv' ergibt sich, dass nicht prinzipiell von einer Übereinstimmung dieser Dimensionen ausgegangen werden kann. Die Dimensionen können divergieren: Eine Grammatik kann bezüglich der Autordimension deskriptiv orientiert sein, obwohl die Datendimension eher als präskriptiv einzustufen ist. Ein Rezipient kann einer Grammatik Präskriptivität zuschreiben, auch wenn die Textdimension eher Deskriptivität nahe legt.

Linguistische Gegenwartsgrammatiken – und diesen ist die Dudengrammatik zuzuordnen – sind bezüglich der Autordimension ausnahmslos als deskriptiv einzustufen: „[…] kaum jemand möchte noch den Sprachgebrauch regeln, zumal es ja keine offizielle grammatische Normung gibt; alle beanspruchen eine deskriptive Orientierung.“ (IDS-Grammatik 1997: 6) Von einer deskriptiven Orientierung seitens des Autors kann aber nicht auf eine präskriptive Einstellung des Rezipienten geschlossen werden, vielmehr können Autor- und Rezipientendimension divergieren. Die Autoren der IDS-Grammatik sprechen von einem „Normativitätsdilemma“: „Jeder in einer Grammatik kodifizierte Sprachgebrauch kann zur Norm erhoben werden, auch wenn die Autoren reine Deskription reklamieren.“ (ebd.) Ein Indiz dafür, dass außeruniversitäre Grammatikbenutzer ein Bedürfnis nach Präskription haben, ist der immense Erfolg von Bastian Sicks „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. Aber auch Sprachberatungsstellen können beredtes Zeugnis davon ablegen, dass die Zulassung mehrerer Varianten eigentlich unerwünscht ist und häufig zu Fragen der Art führt „Wie heißt es denn nun richtig?“ oder „Welche Variante ist richtiger?“. Hierin besteht m. E. das eigentliche Normativitätsdilemma: Die Grammatikschreiber wollen Deskription, die Grammatikbenutzer Präskription. Diesem Dilemma zu begegnen, stellt eine enorme Herausforderung dar. Im Sinne einer „Bringschuld“ (Ortner/Sitta 2003) müssen wir uns dieser Herausforderung stellen:

            Wissenschaft muss die Fragen, die Menschen (außerhalb der Wissenschaft) bewegen, […]             angehen. Wo das nicht geschieht, hat das Folgen – für die Gesellschaft ebenso wie für die             Wissenschaft. […] Die Menschen, die von einer Wissenschaft keine Antwort auf ihre Fragen             erhalten, erwarten sich von dieser Wissenschaft tendenziell nichts mehr und suchen ihre             Antworten anderswo. (Ortner/Sitta 2003: 8/10)

Genau dieser Fall ist derzeit an der Beliebtheit von Bastian Sick zu erkennen. Wenn wir das Feld nicht solchen „falschen Propheten“ (Ortner/Sitta 2003: 10) überlassen wollen, müssen wir uns darum bemühen, die Fragen der Menschen besser zu beantworten, als wir es bisher getan haben. Klein spricht von einer „zweifachen Verantwortung“:

            Der präskriptive Charakter der linguistischen Arbeit führt den Linguisten nämlich mindestens             eine zweifache Verpflichtung vor Augen: Erstens, die wissenschaftliche Verantwortung, sich             über die Modalitäten der jeweils gewählten Gegenstandskonstitution sowie die Spezifika der             textlichen Darstellungsformen klar zu werden und damit die eigene Perspektivität zu             reflektieren; zweitens die gesellschaftliche Verantwortung, bei den linguistischen Projekten             soziale Vorgaben der Sprachthematisierung zu beachten und überdies mit präskriptiven             Rezeptionen der wissenschaftlichen Ergebnisse zu rechnen. (Klein 2004: 400f.)

Sicher kann es keine ideale Lösung für das Normativitätsdilemma geben. Bessere Kenntnisse über die Bedürfnisse der sprachlichen Öffentlichkeit könnten uns aber helfen, der Lösung ein Stück näher zu kommen.

3 Wörterbuchbenutzungsforschung

Eine neu zu etablierende Grammatikbenutzungsforschung kann sich in theoretischer und methodischer Hinsicht an der bereits als Forschungsgebiet der Wörterbuchforschung bestehenden Wörterbuchbenutzungsforschung orientieren (vgl. Wiegand 1998: 259ff.). Im Unterschied zu anderen Teilgebieten der Lexikographie geht die Wörterbuchbenutzungsforschung von bereits existierenden Wörterbüchern aus und setzt voraus, dass diese bereits „einen Nutzungswert haben, der (z.B. durch Wörterbuchpflege […] in Neuauflagen und/oder durch Erarbeitung von Wörterbüchern des gleichen Typs) wenigstens in einer Hinsicht erhöht werden kann und […] erhöht werden sollte“ (Wiegand 1998: 260).

In theoretischer Hinsicht ist die Wörterbuchbenutzungsforschung handlungstheoretisch basiert: „Jeder, der ein Wörterbuch benutzt, handelt.“ (Wiegand 1998: 262) Dabei stellt sich zunächst die Frage, wer als Handelnder, d. h. Wörterbuchbenutzer, in Frage kommt. Wiegand geht von den folgenden vier potentiellen Benutzungsgruppen aus:

  • Wörterbuchbenutzung durch Laien,
  • Wörterbuchbenutzung durch Wissenschaftler,
  • Wörterbuchbenutzung bei der Wörterbucharbeit,
  • Wörterbuchbenutzung bei der Wörterbuchkritik. (Wiegand 1987: 182)

Der Schwerpunkt der empirischen Wörterbuchbenutzungsforschung lag laut Wiegand bisher auf den Laien (insbesondere Fremdsprachenlerner). Während Wiegand zu Recht darauf hinweist, dass Laienbenutzung nur ein „Ausschnitt aus dem Gegenstandsbereich einer vollständig entwickelten Benutzungsforschung“ ist (1987: 181f.), sollte sich die noch völlig am Anfang stehende Grammatikbenutzungsforschung m. E. zunächst am Laien orientieren, weil damit zu rechnen ist, dass das in Kapitel 2 beschriebene Normativitätsdilemma in der Laienbenutzung am stärksten ausgeprägt ist. Wiegand fasst den Begriff des ‚Laien' folgendermaßen: „Benutzer, die nicht Wissenschaftler sind und ein Wörterbuch nicht zu wissenschaftlichen Zwecken benutzen“ (1987: 181). Wer kommt als nicht wissenschaftlicher Benutzer von Grammatiken in Frage? Klein geht von folgenden potentiellen Rezipientengruppen von Grammatiken aus:

  1. Linguisten,
  2. Dozenten / Lehrer (Universität / Schule),
  3. Studenten / Schüler,
  4. Personen mit stark schreib- /sprachintensiven Berufen,
  5. Personen ohne schreib- / sprachintensive Berufe. (Klein 2004: 385)

Wenn man zunächst die Laienperspektive berücksichtigen möchte, scheidet Gruppe 1 aus. Auch Gruppe 5 möchte ich ausschließen, da bei Laien, die keinen schreib- /sprachintensiven Beruf ausüben, wohl kaum mit der Benutzung von Grammatiken zu rechnen ist. Als potentielle Laienbenutzer kommen die Gruppen 2-4 in Frage. Allerdings ist von verschiedenen Graden der Laienhaftigkeit auszugehen: Studenten können Germanistik studieren, Lehrer Deutsch unterrichten. Auch Personen mit sprach- und schreibintensiven Berufen können ein Germanistikstudium hinter sich haben. Diese Personengruppen auszuschließen, würde allerdings den Kreis der möglicherweise zu Befragenden erheblich einschränken. Wichtig ist aber, diese Unterschiede in der Befragung und Auswertung zu berücksichtigen.

Inwiefern kann die handlungstheoretische Perspektive Grundlage für eine Informantenbefragung bieten? Wiegand geht von den folgenden Eigenschaften von Wörterbuchbenutzungshandlungen aus:

     
- Handlungssubjekt (WER?)    
- Handlungsergebnis
  (das den Handlungstyp bestimmt) (WAS?)
   
- Handlungsmodalität (WIE?)    
- äußerer Handlungskontext
Handlungsumstände (UNTER WELCHEN UMSTÄNDEN?) Handlungszeit (als Terminangabe) (WANN?)
Handlungsdauer (WIE LANGE?)
Handlungsort (WO?)
- innerer Handlungskontext
Ziel des Handlungssubjektes (das erreicht ist,wenn die intendierten Folgen eingetreten sind (WOZU?)
Gründe für die Handlung (WARUM?)
Handlungsanlass (als derjenige Sachverhalt, der als Grund für die Handlungsausführung gilt, nicht aber als Grund für andere Sachverhalte, die als Grund für die Handlungsausführung gelten (AUS WELCHEM ANLASS?)
- Handlungsfolgen   (MIT WELCHEN KONSEQUENZEN?)
   
(Wiegand 1987: 192)

Diese Modellierung von Handlungseigenschaften stellte den Ausgangspunkt für die Erstellung des Fragebogens zur Grammatikbenutzungsforschung dar. Die Anwendung des Ansatzes auf die Grammatikbenutzungsforschung erfolgt deshalb im nächsten Kapitel.
In methodischer Hinsicht orientiert sich die Wörterbuchbenutzungsforschung an der empirischen Sozialforschung: „Der zentrale Teil des Gegenstandsbereiches der Wörterbuchbenutzungsforschung ist ein Teil des Gegenstandsbereiches der empirischen Sozialforschung, und die Methoden der letzteren gelten für den ganzen Gegenstandsbereich.“ (Wiegand 1998: 570) Folgende Methoden kommen in Frage:

  • einige Arten der direkten und indirekten Beobachtung
  • alle Arten der Befragung: also schriftliche (Fragebogen) und mündliche (Interview), und zwar in allen ihren Formen und in allen Graden der Standardisierung,
  • verschiedene Tests, mit denen man z. B. die Benutzerfertigkeiten und Benutzerfähigkeiten sowie die Benutzungsergebnisse prüfen kann,
  • verschiedene interpretative Verfahren,
  • verschiedene Verfahren der Statistik, insbesondere solche, die Verallgemeinerung von einer Stichprobe auf die Grundgesamtheit erlauben. (Wiegand 1987: 180)

Beobachtung ist aus Machbarkeitsgründen auszuschließen. Am einfachsten durchführbar sind zweifelsohne schriftliche Befragungen, sodass auch hier zunächst diese Methode gewählt wird. Dass man bei der Auswertung von Fragebogenerhebungen auf statistische Verfahren angewiesen ist, versteht sich von selbst.

4 Fragebogenerhebung: handlungstheoretische Fundierung

In Anlehnung an die handlungstheoretische Fundierung der Wörterbuchbenutzungsforschung soll nun die Zusammenstellung der Fragen für den Fragebogen begründet werden. Die folgende Übersicht erläutert die Motivation der Fragen aus handlungstheoretischer Perspektive:

Handlungsdimension

Gegenstand der Frage

WER: Handlungssubjekt

Geschlecht
Alter
Mutter- vs. Nichtmuttersprachler
Bildungsstand
Beruf

WIE 1: Handlungsstrategie

Strategien zur Beantwortung grammatischer Fragen

WARUM: Handlungsgrund

grammatische Fragen als Anlass für Nachschlagehandlungen

WOMIT: Handlungsgegenstand

Dudengrammatik als Gegenstand von Nachschlagehandlungen

WIE OFT: Handlungsfrequenz

Häufigkeit der Verwendung der Dudengrammatik

UNTER WELCHEN UMSTÄNDEN: Handlungsumstände

Umstände der Nachschlagehandlungen (Textproduktion vs.-rezeption etc.)

MIT WELCHEN KONSEQUENZEN: Handlungsbewertungen

Erfüllung von Erwartungen an die Dudengrammatik

WIE 2: Handlungsmodalität

Zugriff über Register vs. Inhaltsverzeichnis

(Übersicht 1: handlungstheoretische Fundierung der Fragebogengestaltung)

Mit der Erhebung sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche Personengruppen benutzen die Dudengrammatik?
  • Welche Erwartungen haben Informanten verschiedener Berufe an die Dudengrammatik?
  • Wie korrelieren die Auflagen der Dudengrammatik mit den Erwartungsdimensionen?
  • Wie korrelieren die Handlungsumstände mit den Erwartungen an die Grammatik bzw. mit der Bewertung der Grammatik bezüglich der Erwartungsdimensionen?



Zitierte Literatur

IDS-Grammatik = Zifonun, Gisela et al. 1997: Grammatik der deutschen Sprache. Berlin / New York: de Gruyter (Schriften des Instituts für Deutsche Sprache 7).

Klein, Wolf Peter 2004: Deskriptive statt präskriptiver Sprachwissenschaft!? In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 32, 376-405.

Ortner, Hanspeter / Sitta, Horst 2003: Was ist der Gegenstand der Sprachwissenschaft? In: Linke, Angelika / Ortner, Hanspeter / Portmann-Tselikas, Paul R. (Hrsg.): Sprache und mehr. Ansichten einer Linguistik der sprachlichen Praxis. Tübingen: Niemeyer (Reihe Germanistische Linguistik 245), 3-64.

Wiegand, Herbert Ernst 1987: Zur handlungstheoretischen Grundlegung der Wörterbuchbenutzungsforschung. In: Lexikographica 3, 178-227.

Wiegand, Herbert Ernst 1998: Wörterbuchforschung. Untersuchungen zur Wörterbuchbenutzung, zur Theorie, Geschichte, Kritik und Automatisierung der Lexikographie. 1. Teilband. Berlin/New York: de Gruyter, 259-267; 584-585; 597-606; 620-624; 677-681.